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Bericht über den Trend Barttransplantation in der Tageszeitung 20 Minuten 

Wie hier auf Hairforlife dazu berichtet (siehe unseren Artikel "Barttransplantation"), liegt ein schöner Bart im Trend und steigen somit auch die Anfragen nach Barttransplantationen an. Die grösste und auflagestärkste Tageszeitung der Schweiz, die "20-Minuten", hat dieses Thema aufgegriffen und dazu Andreas Krämer von Hairforlife interviewt.  Zum 20 Minuten Bericht über Barttransplantationen Hairforlife - Andreas Krämer im Interview mit 20 Minuten bezüglich Barttransplantationen.

"Mann" und Bart - für viele Männer gehört ein schöner Bart dazu

Ein Bart ist für viele Männer das Maß aller Dinge, wobei eine ganze Reihe Beweggründe mit hineinspielen. Manche Männer empfinden ihr Äußeres als zu feminin, ein gelungener Bart kann die Männlichkeit hervorragend unterstreichen und verhilft vielen Männern zu einer erheblichen Steigerung des Selbstwertgefühls. Andere wiederum möchten durch den Bart beispielsweise von markanten Gesichtsformen ablenken und den Blick auf den ästhetisch gelungenen, gepflegten Bart lenken. Auch können sich viele Männer ein Leben ohne Bart nicht vorstellen, weil ein Bart seit Jahrhunderten Merkmale, wie Männlichkeit und einen gefestigten Stand im Leben signalisiert. Gerade im Berufsleben kommt dies immer mehr zum Tragen, denn heutzutage gilt es, sich gut aufgestellt und souverän in der dienstlichen Position zu präsentieren. Ein gepflegter Bart kann hierbei eine große Unterstützung sein.

Der Bart als traditionell unverzichtbares Merkmal

Für einen großen Teil der Bevölkerung ist ein Bart aber zudem noch in anderer Hinsicht unerlässlich. Anders, als beispielsweise bei den meisten Westeuropäern gewohnt, ist ein Bart bei der Bevölkerung des „nahen Ostens“ geradezu traditionell vorgegeben. Demzufolge möchten natürlich auch Mitmenschen mit Migrationshintergrund und familiären Wurzeln im nahen Osten ihren Überzeugungen hier in Europa treu bleiben und einen Bart tragen. Gerade diese Personen legen gesteigerten Wert auf einen Bart und suchen zumeist schnellstmöglich nach Abhilfe, falls ihnen die Möglichkeiten zu einem natürlichen Bart nicht gegeben sind.

Eine Bart-Haartransplantation als derzeit einzige Option

Viele Betroffene setzen ihre ganze Hoffnung auf eine Bart-Haartransplantation und haben teils sehr hohe Erwartungen – angelehnt an die Erfolge und gelungenen Ergebnisse, welche Haartransplantationen bei Kopfhaar unterdessen weltweit hervorgebracht haben. Leider jedoch ist eine Bart-Haartransplantation heutzutage noch mit einigen „Wenn und Aber“ zu betrachten. Eine Bart-Haartransplantation ist in der Tat nach heutigem Stand der Medizin die einzige Option auf eine Rekonstruktion eines Bartes. Allerdings - und das sollte bei jeder diesbezüglichen Patientenberatung explizit thematisiert werden: Bei einer Bart-Haartransplantation kommen zum Gelingen eines solchen Eingriffs teils andere und zusätzliche Faktoren und Kriterien zum Tragen, als bei einer Haartransplantation des Kopfhaares.

Beste Voraussetzung für einen vollen und ästhetisch gelungenen Bart: Eine Umverteilung bestehenden Barthaares

Eine recht große Anzahl der Patienten mit dem Wunsch nach einem vollen Bart im Gesichtsbereich besitzt (wenn auch ggf. spärlich) Bartwuchs im Halsbereich oder angrenzenden Regionen. Diese Barthaare können für eine Bart-Haartransplantation als Spenderhaare herangezogen werden. Man spricht in dem Falle von einer Umverteilung des bestehenden Barthaares an jene Stellen im Gesichtsbereich, an welchen eine höhere Dichte gewünscht ist. Die Vorteile dieses Spendermaterials liegen auf der Hand: Die Haarstrukturen ähneln sich und man darf aufgrund dessen eine erfolgreiche Ästhetik des neuen Bartes erwarten.

Follikuläre Einheiten aus dem Haarkranz (Hinterkopfbereich) als Spendermaterial für eine Bart-Haartransplantation

Um einen Bart neu anzulegen oder zu verdichten, bedient man sich unterschiedlicher Vorgehensweisen. Wie bereits erwähnt, eignen sich allem voran Barthaare, welche an anderen Stellen ungewünscht wachsen und somit (in jeglicher Hinsicht vorrangig geeignet) als Spenderhaare zum Umverteilen infrage kommen können. Darüber hinaus kann mittels der FUE-Haartransplantationstechnik auch anderweitig Spendermaterial entnommen werden, beispielsweise als Körperhaar aus den Bereichen des Rückens, der Beine oder der Brust. Auch besteht die Option, hierbei vorzugehen, wie bei einer Haartransplantation des Kopfhaares. Durch die beiden Anwendungsmethoden FUE (Follikular Unit Extraction/Einzel-Haartransplantation) und FUT (Streifentechnik/Streifenhaartransplantation) können auch follikuläre Einheiten aus dem Haarkranz am Hinterkopf entnommen und für das Anlegen eines Bartes verwendet werden.

Haartransplantation ist eine reine Umverteilung und keine Haarvermehrung: Der Haarkranz ist nur begrenzt entnehmbar

Allerdings gilt: Der Haarkranz aus dem normalen Donorgebiet/Haarkranz ist nur begrenzt erschöpflich und wer mit der Überlegung spielt sich für eine Transplantation in den Bartbereich/für einen Bart daraus zu bedienen, sollte sich vorher sicher sein, dass er die aus dem normalen Haarkranz/Donorgebiet entnommenen Haare in Zukunft nicht für den Haarausfall auf dem Kopf benötigt, wenn dort durch den androgenetischen Haarausfall eventuell kahle Flächen entstanden sind. Denn und bereits bei Kopfhaarbepflanzungen gilt, sprich wenn die aus dem Haarkranz/Donorgebiet zu entnehmenden Haaren ausschliesslich für die kahlen entstehenden Flächen auf dem Kopf verwendet werden sollen, dass die aus dem Haarkranz zur Verfügung stehenden Haare im Falle einer zu erreichenden NW 6 Situation (Vollglatze) in der Regel nicht ausreichen, um alle entstehenden kahlen Flächen komplett abzudecken. Ggf. kann es sein, dass man beispielsweise lediglich das 1/3 und 2/3 des Kopfes komplett bedecken kann und die Tonsur komplett leer bleiben muss und die Grenzen von Haartransplantation - es handelt sich um eine reine Umverteilung und keine Haarvermehrung - erreicht sind. Sprich: Wenn zuvor bereits einige Haare aus dem normalen Haarkranz in den Bart transplantiert wurden, stehen diese Haare für eine Transplantation auf dem Kopf nicht mehr zur Verfügung und kann es dazu führen, dass keine zufriedenstellenden Resultate mehr möglich sind.

Die zu erwartenden Ergebnisse werden kontrovers diskutiert

Zudem gilt: Nach wie vor ist das Gebiet rund um Bart-Haartransplantationen nicht ausreichend erforscht. Es bestehen verschiedene fundierte Einwände, welche nicht unbedingt für eine Bart-Haartransplantation sprechen. Beispielsweise sind die zu erwarteten Anwuchsraten noch unbekannt und kann es sein, dass die Anwuchsraten suboptimal ausfallen (dies betrifft vordergründig die Transplantation von Körperhaaren zu Bart, oder von Bart zu Bart). Unter anderem bilden sich Haare aus anderen Körperregionen ebenso nicht grundlegend und zuverlässig in einer Form aus, die dem bestehenden Barthaar gleich kommt. Hierbei können sich Abweichungen in der Haarstruktur ergeben (gerade wenn die Haare für den Bart aus dem normalen Haarkranz entnommen werden. Dort muss man sich der Entnahme zudem - wegen der begrenzten Entnehmbarkeit - sicher sein), welche im Zweifel eine nicht unerhebliche Beeinträchtigung bewirken können. Sicherlich entstammen einige der Einwände aus der Theorie. Dennoch sollen keine Eventualitäten vorenthalten bleiben, so dass der Patient auch über alle möglicherweise auftretenden Ereignisse genauestens informiert ist, bevor er sich konkret zu einem solchen Eingriff entscheidet.

Pro oder Contra Bart-Haartransplantation?

Das ist gemeinhin und pauschal wohl auch für fachlich Versierte schwer zu beantworten und sollte in jedem Falle der Einschätzung eines ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet vorbehalten werden, der sich zu jedem individuellen Fall eine explizite Meinung bildet. In der Zusammenfassung kann man sagen, dass sich hinsichtlich Bart-Haartransplantationen eine Tendenz zum türkischen Haartransplantations-Markt abzeichnet, weil eben in diesem und umliegenden Ländern die kulturelle Relevanz eines Bartes sehr hervorsticht. Darüber hinaus weist die Kopf-Haarstruktur (aber auch Körperhaare) z.B. eines türkischen Landsmannes im Vergleich zu der eines Westeuropäers eine bessere Annäherung an Barthaare auf. Somit sind bei Personen mit Herkunft aus diesen Ländern generell und landesspezifisch von vorne herein bessere Voraussetzungen für eine gelungene Ästhetik nach dem Eingriff gegeben.  Aus diesen Gründen und weil der Wunsch nach einem rekonstruierten Bart dort traditionell gesehen vergleichsweise sehr viel häufiger geäußert wird, sind tendenziell türkische Haartansplantations-Anbieter in Sachen Bart-Haartransplantation erfahrener als die westeuropäischen Kollegen. Beispielsweise hat der Kooperationspartner von Hairforlife die Hairline-Clinic bzw. das Team rund um Dr. Özgür in Ankara - Türkei über die Jahre schon einige Barttransplantationen durchgeführt. Gibt es insgesamt - nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auch in West-Europa - eher noch wenige Haarchirurgen die Erfahrungen mit Barthaartransplantation vorliegen haben, so haben unsere Kooperationspartner Dr. Bijan Feriduni aus Belgien- Hasselt, oder Dr. Patrick Mwamba aus Belgien-Brüssel, ebenso schon erfolgreich Barttransplantationen durchgeführt.

Keine Kompromisse bei der Beratung

Um die Risiken so gering wie möglich zu halten und dennoch alle Möglichkeiten für den individuellen Bedarf auszuschöpfen, empfiehlt sich in jedem Falle eine ausführliche Beratung. Natürlich gibt es auch im Bereich der Bart-Haartransplantationen sogenannte „schwarze Schafe“, die wohl eher am Profit, als am Behandlungserfolg Interesse haben. Daher ist eine professionelle Beratung unabdingbar, um Enttäuschungen zu vermeiden und an einen Haarchirurgen zu gelangen, der sich bereits mit erfolgreichen Bart-Haartransplantationen einen Namen machen konnte. Ob ein solcher Eingriff im Einzelfall umgelegt werden kann und welche Ergebnisse erwartet werden dürfen, hängt von vielen Kriterien ab, die der Haarchirurg zu gegebener Zeit ausführlich erörtert.

Bart-Haartransplantation - kontrovers in der Diskussion, doch laut Umfrage findet die Mehrheit Männer mit Bart attraktiv

Die Kommentare auf http://www.20min.ch/community/stories/story/16364999# zeigen, dass das Thema kontrovers diskutiert wird. Man mag es angesichts der kontroversen Diskussion um die Bart-Haartransplantation vielleicht nicht annehmen, doch die Fakten zeigen den Weg auf – und dies oft auch entgegen anderslautender Voraussicht. Männer, die viel Wert auf eine imposante, stattliche äußere Erscheinung legen, gehören oftmals nicht zu jener Klientel, die viel Aufhebens um die eigene Person macht und wird sich unserer Erfahrung nach eher nicht in sozialen Netzwerken dazu äussern. Interessanterweise - und wer hätte dies nach dem Lesen einiger Kommentare erwartet - sind laut Umfrage von 20 Minuten 48 % der User der Meinung, dass Männer mit Bart attraktiv seien, was dann vielleicht auch erklärt, warum sich Männer letztendlich einen vollen und schönen Bart wünschen. Jedenfalls und abseits von statistischen Erhebungen und sonstigen Bekanntgaben kann man von kontinuierlichen Anfragen zu Barttransplantationen sprechen, es zeichnet sich darüber hinaus bei Hairforlife sogar ein stark ansteigendes Interesse ab. Man mag es vielleicht mit dem Phänomen um eine allseits bekannte, beliebte Fast-Food-Kette vergleichen: Niemand ist jemals dort gewesen, doch jeder weiß, wie die Hamburger schmecken.



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