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Haarausfall

Haarausfall kann sehr viele Gründe haben und gibt es unterschiedliche Arten von Haarausfall. Mit einer Haartransplantation behandelbar ist jedoch ausschliesslich der klassische erbliche Haarausfall. Bei Haarausfall wie Alopecia Areata oder kreisrunder Haarausfall kann keine Haartransplantation durchgeführt werden.

Erblicher Haarausfall

Diese Art von Haarausfall kommt vornehmlich Männern vor, betrifft jedoch auch Frauen. Die androgenetische Alopezie (auch als AGA abgekürzt) wird auch oft als anlagebedingter Haarausfall beschrieben. Hierbei handelt es sich um Haarausfall, welcher durch Gene an weitere Generationen vererbt wird. Es kommt allerdings auch durchaus vor, dass eine Generation übersprungen wird. Schauen Sie sich daher nicht nur den Haarstatus Ihres Vater an, sondern berücksichtigen Sie dabei auch die Entwicklung der Haarsituation Ihres Großvaters, um schon einmal groß einschätzen zu können, welche Ausprägung eventuell auch auf Sie zukommen könnte.

Die Behandlung von erblichem Haarausfall

Es werden viele Mittel und Produkte, ja sogar Bücher im Internet beworben, welche angeblich hilfreich bei erblich bedingtem Haarausfall, Geheimratsecken, oder Glatze sein sollen. Hier sollte man sich seine gesunde Skepsis bewahren, nach erwiesenen Erfolgen suchen und sich auch an dem orientieren, was private User auf einschlägigen Hilfe-Portalen von sich und ihren Therapieresultaten berichten. Suchen Sie einen Dermatologen auf und lassen Sie Ihre Haar-Situation in frühem Stadium untersuchen (siehe auch Dermatologen/Hautarzt-Liste Deutschland) Die derzeit nachgewiesen hilfreichen Mittel zur Behandlung von Haarausfall lauten Minoxidil und Finasterid. Diese werden auch seitens der Dermatologen bei Haarausfall empfohlen und verordnet. Finasterid (Tablettenform: Propecia) ist ein Wirkstoff, welcher das für die Haarwurzeln schädliche DHT senkt. Bei Minoxidil (zum Auftragen: Regaine) handelt es sich hingegen um ein Mittel, welches die Durchblutung der Haarfollikel im Anwendungsgebiet fördert. Die erfolgreichen Auswirkungen bei Anwendung von Finasterid und Minoxidil können sehr verschieden ausfallen. So kommen auch Nebenwirkungen (NWs) unterschiedlich ausgeprägt oder gar nicht vor, Gleiches gilt für Hautirritationen bei der Anwendung von Minoxidil, welches auf die Kopfhaut aufgebracht wird. Insgesamt aber hat sich gezeigt, dass beide Mittel durchaus gute Erfolge verzeichnen. Lassen Sie Ihre Therapieversuche von einem versierten Arzt begleiten, nur so geht man den Weg des geringsten Risikos. Darüber hinaus besteht jedoch auch die Möglichkeit für eine Haartransplantation bei Vorliegen erblich bedingten Haarausfalls. Eine Haartransplantation bringt den Vorteil, dass man nicht viele Jahre (ggf. Jahrzehnte) zu warten braucht, ob und in wie weit sich der Haarstatus mittels o.g. Arzneien bessern wird. Binnen relativ kurzer Zeit erhält man dank der modernen Techniken im Bereich Haartransplantation seine natürliche Haarpracht durch „Umverteilung“ der Haare zurück. Eine Haartransplantation trägt auch entscheidend dazu bei, die psychische Situation dieses doch oft sehr beeinträchtigenden Leidensweges mit androgenetischer Alopezie zu verbessern. Eine professionell geplante und durch renommierte Chirurgen ausgeführte Haartransplantation kann hervorragende Ergebnisse erzielen, so dass sich der Betroffene schon nach kurzer Zeit wieder voller Energie auf die wesentlichen Dinge im Leben konzentrieren kann. Lebensfreude und Lebensqualität kehren zurück!

Die Senkung des DHT-Spiegels durch Finasterid (Propecia)

Das androgene/männliche Hormon DHT (Dihydrotestosteron) spielt in Bezug auf die Haare eine sehr wichtige Rolle. Ein Überschuss an DHT lässt die Haarzyklen verkürzen und die Haare verkümmern. Vereinfacht: Das Enzym 5 Alpha-Reductase (Steroid-5 Alpha-Reduktase) verwandelt das Testosteron in Dihydrotestosteron. Liegt nun ein Überschuss an DHT vor, so wird bei einer Behandlung androgenetischen Haarausfalls versucht, die im Haarfollikel wirkende Hormonmenge zu verringern. Dies kann geschehen durch:

  1. Durch Reduzierung der gesamten Menge an Hormonen im Körper. Hier besteht jedoch die Gefahr, dass auch andere Körperfunktionen in Mitleidenschaft gezogen werden
  2. Durch Reduktion der DHT-Menge in lokalen Regionen durch Beeinflussung des Enzyms 5 Alpha Reduktase

Die von Ärzten gegen den androgenetischen Haarausfall verordneten Arzneien bezeichnet man auch als Antiandrogene. Im Falle der männlichen AGA wird mit dem verschreibungspflichten Arzneimittel Propecia (Finasterid) behandelt, welches eine Wirkung nach o.g. Ansätzen besitzt.

Vor einer Haartransplantation dermatologisch angeratene Therapien nutzen

Auf jeden Fall sollten Sie sich bei Haarausfall zunächst an einen Dermatologen wenden, abklären lassen, von welchem Typ Haarausfall Sie betroffen sind und auch zunächst die empfohlenen Therapien wahrnehmen. Zeigt sich, dass keine Besserung erzielt werden kann und sind Sie tatsächlich Betroffener der androgenetischen Alopezie, dann kann eine Haartransplantation infrage kommen. Anhand einer umfassenden Beratung, Planung und Mikroskopie kann ermittelt werden, ob Sie für eine Haartransplantation geeignet sind. Verfügt die Spenderzone über ausreichend Spendermaterial, so steht einer Haartransplantation in der Regel nichts mehr entgegen. Hinweis: Bei Vorliegen von diffusem Haarausfall oder auch Alopecia Areata kann leider keine Haartransplantation durchgeführt werden

Medikamente nach einer Haartransplantation

Versierte, renommierte Haarchirurgen empfehlen den Patienten auch nach der Haartransplantation eine Medikamentierung mit Finasterid oder Minoxidil. Ziel dieser Behandlung ist, ein Fortschreiten der androgenetischen Alopezie zu verlangsamen oder gar aufhalten zu können, damit eine weitere Haartransplantation im günstigsten Falle sogar vermieden werden kann.



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