Hair for Life - Andreas Krämer
Spezialist für Haartransplantation
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Androgenetischer - erblicher - vererbter Haarausfall

Erblicher Haarausfall wird auch vererbter, oder androgentischer Haarausfall genannt, aber auch als veranlagter, genetischer, oder erblicher Haarausfall bezeichnet. Man spricht demnach von Haarausfall, welcher durch Gene von Generation auf Generation übertragen wird. 

Behandlung Haarausfall

Von diesem erblichen Haarausfall sind heute in Deutschland leider recht viele Menschen betroffen.

Hier haben wir jedoch heute sicherlich mit dem medizinischen Fortschritt , sprich modernen Medikamenten und der modernen Haarverpflanzung, bessere Möglichkeiten, um eine Behandlung gegen den androgentischen Haarausfall - genetischen (vererbten Haarausfall/erblichen Haarausfall) anzubieten,  wie noch vor Jahren und mit der richtigen Strategie, sind die Aussichten einer erfolgreichen Behandlung Haarausfall durchaus gut.

Dermatologe/Hautarzt aufsuchen bei ersten Anzeichen von Haarausfall

Grundsätzlich sollte man jedoch bei einem ersten Feststellen von Haarausfall immer zuerst den Hautarzt/Dermatologen konsultieren und überprüfen lassen, unter welchem Haarausfall man überhaupt genau leidet. Am besten auch vor einer eigenen Behandlung mit eventuell unzähligen, nicht wirkungsvollen Mittelchen, da dadurch eventuell schon unnötig Haare verloren gehen, welche hätten durch effektive Medikamente gerettet werden können.

Ist man dann von der typischen androgenetischen Alopezie - veranlagter Haarausfall betroffen, stehen geeignete Medikamente - Mittel gegen Haarausfall zur Wahl.

Hilfe - Verlangsamung, oder gar Stoppung des genetischen Haarausfalls

Auch wenn jedoch Medikamente auf echten kahlen Stellen, vielleicht noch einen Babyflaum, aber meist keine richtigen Haare mehr wachsen lassen, wurden trotzdem bezüglich einer Verlangsamung, oder gar Stoppung des Haarausfalls gute Behandlungserfolge erzielt. Beispielsweise mit dem Wirkstoffen Finasterid (Propecia) welchen man oral einnimmt und welches das für die Haarwurzel schädigende wirkende DHT hemmt, wie auch dem Wirkstoff Minoxidil (Regaine), welcher jedoch örtlich auf die Kopfhaut aufgetragen wird und die Duchblutung der Haarfollikel erhöht. Tendenziell wirken beide Medikamente im 2/3, sowie 3/3 des Kopfbereiches, eher mit deutlichen Vorteilen zum 3/3 hin, also der Tonsur, gut.

DHT - Senkung durch Finasterid (Propecia)

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Wichtig zu wissen, dass bei erblichem Haarausfall (erblicher - vererbter Haarausfall ) das Hormon DHT (Dyhydrotestosteron) ein große Rolle spielt, da die übermäßige Bildung von DHT - einem androgen (männlichen) wirkenden Hormon, das Haar verkümmert, sprich die Haarwuchszyklen verkürzt.

Deshalb liegt es also nahe, dass androgenetischer Haarausfall in der Therapie behandelt wird, indem man versucht DHT zu reduzieren und genau hier kommt das Enzym 5 alpha reductase ins Spiel. Grob erklärt wandelt das Enzym 5-alpha reductase das Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) um. DHT scheint dabei die Schlüsselrolle bei dieser spezifischen Form des Haarverlustes zu spielen. Es triff dann vermehrt in den absterbenden Haarwurzeln auf.

Die im Haarfollikel wirkende Hormonmenge können nun auf zwei Wegen beeinflusst werden kann:

1. Durch die Verringerung der Gesamtmenge an Hormonen im Körper; wobei hier immer das Risiko der Beeinflussung anderer Körperfunktionen besteht;

2. Durch die lokale Verringerung von DHT am Haarfollikel, was durch Beeinflussung des Enzyms 5-alpha-Reduktase möglich ist. Die 5-alpha-Reduktase bildet im Haarfollikel DHT aus Testosteron (beim Mann) bzw. DHEA = Dehydroepiandrosteron (bei der Frau).

Alle Produkte gegen Haarausfall, welcher androgenetischer Faktoren bedingt ist und welche auf einem dieser Wege wirken, werden Antiandrogene genannt. Mit diesen wird dann androgentischer Haarausfall behandelt. Insbesondere bei Männern das verschreibungspflichte Mittel Propecia, dass obigen Ansatz hat.

Vor einer Haartransplantation konventionelle Therapie ausschöpfen

Sicherlich sollten jedoch vor einem haarchirurgischen Eingriff diese konventionellen Therapie ausgeschöpft werden und man sich einer Haarausfall - Behandlung unterziehen. Eine Haarausfall-Behandlung vor einer Haartransplantation ist also unbedingt zu empfehlen. Ist dies getan und man leidet in der Tat unter androgenetischem Haarausfall, kommt eine Haartransplantation grundsätzlich in Frage. Auch hier sollte jedoch zunächst, wie in Planung & Mikroskopie beschrieben, überprüft werden, ob Sie für eine Haartransplantation geeignet sind. Wenn das Entnahmegebiet genug Spendermateial zu Verfügung stellt, steht einer Haartransplantation nichts mehr im Wege (Menschen, die unter diffusem Haarausfall oder unter Alopecia Areata leiden, können leider nicht mit einer Haartransplantation behandelt werden).

Auch nach einer Haartransplantation sind Medikamente empfohlen

Übrigens wird auch im Anschluß an eine Haarverpflanzung ein verantwortungsbewußter Haarchirurg einem Patienten immer die Einnahme, oder Benutzung dieser eben beschriebenen Medikamente (Propecia, Regaine) empfehlen, um den Haarausfall zu  stoppen, bzw. zu verlangsamen und eine mögliche nächste Haarverpflanzung so weit wie möglich nach hinten zu verschieben, oder gar, im bestmöglichsten Fall, zu vermeiden.

Vererbter - veranlagter - genetischer Haarausfall bei Frauen ( der Frau )

Wie der Name androgenetische Alopezie schon sagt, spielt das männliche Sexualhormon Testosteron, auch bei der Frau, wenn gleich in viel geringerer Konzentration, eine entscheidende Rolle. Das heißt aber nicht, dass bei Frauen bei dieser Form des Haarausfalls die Testosteron-Spiegel im Blut erhöht ist. Meist sind die Hormonspiegel im Normbereich, denn es handelt sich nicht um eine hormonelle Störung, sondern um eine genetische Anlage der Haarfollikel, verstärkt bzw. sensibler auf Androgene (männliche Hormone) zu reagieren. Die Behandlung des androgentischen Haarausfalls erfolgt hier z.B. mit östrogenhaltigen Haartinkturen oder minoxidilhaltiger Lösung. Der Wert einer innerlichen Behandlung mit Hormonen („Pille") wird unterschiedlich diskutiert.

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